#wirarbeitenfürsie : Auch 2018
Baustellen/Projekte
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2 Februar 2018
Vielen Menschen, vor allem jenen die tagtäglich auf den öffentlichen Transport zurückgreifen, ist sicherlich aufgefallen, dass heute mehr denn je in das Luxemburger Schienennetz investiert wird. Ziel der zahlreichen Arbeiten ist es, das Luxemburger Schienennetz samt Infrastrukturen an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Dabei wird nicht nur der aktuellen sondern ebenfalls der zukünftigen und mit aller Voraussicht weiter steigenden Nachfrage Rechnung getragen. In diesem Blogartikel stellen wir Ihnen die Großprojekte der CFL kurz vor und geben Auskunft über Sinn und Zweck der Bauarbeiten.
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- Ab der Fertigstellung des zweiten Pulvermühle Viadukts werden Züge der Linie 30 (Luxemburg – Wasserbillig – Trier) nicht mehr über den gleichen Eingang/Ausgang des Hauptbahnhofs verkehren müssen wie Züge der Linie 10 (Luxemburg – Troisvierges – Gouvy), sondern verfügen über zwei eigens für sie zur Verfügung gestellten Gleise…
- …ein wichtiger Punkt für die Entlastung des nördlichen Ein-/Ausfahrt des Hauptbahnhofs.
- Um der steigenden Nachfrage der Reisenden aus Richtung Osten entgegen zu kommen, wird zudem der Streckenabschnitt zwischen Luxemburg und Sandweiler-Contern doppelgleisig ausgebaut. Kunden kommen somit schneller und pünktlicher ans Ziel.
- Um das besonders stark befahrene Streckenteil zwischen Luxemburg und Bettemburg zu entlasten, wird aktuell am Bau einer zweiten, 7 km langen, Strecke gearbeitet. Eine weitere strategisch wichtige Maßnahme um der steigenden Nachfrage aus dem Süden des Landes und dem Nachbarland Frankreich gerecht zu werden.
- Ein flexiblerer Einsatz des CFL Rollmaterials wird auf der Linie 50 (Luxemburg – Kleinbettingen – Arlon) durch die Umrüstung der Stromversorgung ermöglicht. Nach der Fertigstellung der Arbeiten wird das Rollmaterial auf dem gesamten luxemburgischen Netz mit Wechselstrom und einer Spannung von 25.000 Volt betrieben. Das Rollmaterial kann dann also streckenunabhängig eingesetzt werden.
- Der Ausbau des Hauptbahnhofs Luxemburg ist ein weiterer wichtiger Schritt um das Luxemburger Schienennetz an die steigende Nachfrage anzupassen. Am Ende der Arbeiten sollen den Kunden im zentralen Knotenpunkt des luxemburgischen Schienennetzes zwei weitere Bahnsteige und vier weitere Gleise zur Verfügung stehen.
- Als Treffpunkt des Schienen- und Straßennetzes bergen Bahnübergänge noch immer ein gewisses Gefahrpotential. Im Sinne der Sicherheit aller Beteiligten wird die CFL auch 2018 weitere Bahnübergänge entfernen, u.a. in Schifflange wo gleich drei Bahnübergange beseitigt werden.
- 2018 wird weiter am Bau von weiteren Umsteigeplattformen gearbeitet, u.a. an der zukünftigen Umsteigeplattform Ettelbrück und an der zweiten Phase der Umsteigeplattform Howald.
- Mit großen Park&Ride Parkhäusern, u.a. in Mersch, will die CFL ihren Kunden einen einfacheren Zugang zum Zug ermöglichen. 2018 werden in Mersch bereits erste Vorbereitungsarbeiten getroffen.
- Neben den vorhin genannten Großprojekten wird auch 2018 weiter an der bestehenden Infrastruktur des Bahnnetzes gearbeitet. Dazu gehören u.a. die Reparatur, Instandsetzung und Modernisierung der Gleisinfrastruktur oder die Modernisierung oder Anpassung (Bahnsteiglänge, Anpassung für Kunden mit beschränkter Mobilität) von diversen Bahnhöfen.










