Aktionen der CFL zur Verhinderung der Ausbreitung von COVID-19

Sicherheit
// 18 März 2020

In dieser Pandemiesituation und im Kontext der von der Regierung Luxemburgs sowie seiner Nachbarländer unternommenen Maßnahmen zur Ausgangsbeschränkung hat die CFL ihr Angebot angepasst. Ein Grunddienst wird gewährleistet, per Zug oder Bus, im Hinblick auf die Beförderung einer deutlich geringeren Anzahl an Fahrgästen zu den Spitzenstunden morgens und abends.

Angepasster Fahrplan und Maßnahmen: Verfolgen Sie hier den aktuellsten Stand der Dinge

Bleiben Sie umsichtig in der Zeit vor Ostern! Indem Sie daheim bleiben und alle nicht notwendigen Fortbewegungen vermeiden, geben Sie den Personen, die auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind, die Möglichkeit, die Vorschriften des „Social Distancing“ einzuhalten, die das Gesundheitsministerium empfiehlt.

Für den Fall, dass Ihnen keine andere Wahl bleibt als sich fortzubewegen, finden Sie die Infos zu den Fahrplänen und Anpassungen in unserer Fahrplansuche, den CFL-Apps und beim Call Center (Informationsdienst).

Sie können unseren Informationsdienst erreichen unter (+352) 2489 2489. Dieser Dienst ist an 7 Tagen die Woche verfügbar, das heißt, von Montag bis Samstag von 6 bis 21.30 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 21.30 Uhr.

Zur Erinnerung: Die Warteräume des gesamten luxemburgischen Eisenbahnnetzes sowie die Fahrkartenschalter in den Bahnhöfen Luxemburg und Belval-Université sind geschlossen.

Der Gepäckschalter am Bahnhof Luxemburg nimmt bis auf Weiteres keine Abgaben mehr an. Ihre persönlichen Gegenstände, die dem Dienst bereits anvertraut wurden, können jedoch abgeholt werden. Das Fundbüro steht weiterhin zu Ihrer Verfügung, allerdings mit angepassten Öffnungszeiten. Das Fundbüro ist verfügbar von Montag bis Freitag, von 9 bis 17 Uhr. Samstags, sonntags sowie an Feiertagen ist es geschlossen.

In einer noch nie dagewesenen Situation und um die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 und somit der Krankheit COVID-19 einzudämmen, wovon sowohl Luxemburg als auch seine Nachbarländer betroffen sind, ergreift die CFL verschiedene Maßnahmen, die sich auf die Empfehlungen des Gesundheitsministeriums und der WHO (Weltgesundheitsorganisation) stützen.

Die Gesundheit von Mitarbeitern und Kunden hat höchste Priorität

An erster Stelle macht die CFL Gruppe ihre Mitarbeiter und Kunden auf die Notwendigkeit der Einhaltung bestimmter Hygienevorschriften aufmerksam:

  • Die Hände regelmäßig mit Wasser und Seife waschen oder sie mit einer hydroalkoholischen Lösung desinfizieren.
  • Husten oder Niesen in die Ellbogenfalte oder ein Papiertaschentuch.
  • Händeschütteln oder Küssen vermeiden.
  • Vermeiden Sie es, Ihr Gesicht mit den Händen zu berühren.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen zu Hause bleiben.


Wie sich der Gütersektor einsetzt

Auch seitens des Gütertransports werden Maßnahmen ergriffen, um die bestmögliche Kontinuität der Dienstleistungen in der gesamten Logistikkette zu gewährleisten. So wurde beispielsweise Mitte März im Terminal von Bettemburg-Dudelange das Konzept des „kontaktlosen Terminals“ eingeführt. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, das den Kontakt zwischen den Personen am Eingang des Geländes und während der verschiedenen Phasen des Be- und Entladens intermodaler Züge minimiert.

Angesichts des Coronavirus setzen sich die Teams der multimodalen Gruppe der CFL ein, indem sie sich an der von der luxemburgischen Regierung eingerichteten Logistikabteilung beteiligen. Ihr Engagement besteht darin, den Behörden bei der Bestellung, dem Transport und der Verteilung der Ausrüstung zu helfen. Hier erfahren Sie mehr!

Gewährleisteter Transport mit Bahn und Bus

Trotz des Kontextes der Pandemie stellt die CFL den Transport per Bahn und Bus sicher und ergreift gleichzeitig Maßnahmen zum täglichen Schutz ihrer Mitarbeiter und Kunden.

Auf der Grundlage der Empfehlungen des Gesundheitsministeriums und der WHO wird das gesamte CFL-Personal kontinuierlich über verschiedene Informationskanäle über die zu ergreifenden Vorsorgemaßnahmen informiert.

Zum Schutz des CFL-Personals, das an vorderster Stelle vor Ort tätig ist, wie insbesondere Aufsichtsbeamter, Lokführer, Zugbegleiter sowie Busfahrer und sämtlicher anderer CFL-Mitarbeiter, die Tätigkeiten ausüben, die keine systematische Einhaltung des Sicherheitsabstandes erlauben, wurden Desinfektionsmittel sowie Mundschutzmasken und Handschuhe in verschiedenen Abteilungen verteilt.

Die Warteräume auf dem gesamten landesweiten Eisenbahnnetz sowie die Fahrkartenschalter im Hauptbahnhof Luxemburg und im Bahnhof Belval-Université sind geschlossen.

Es wird auch empfohlen, dass Mitarbeiter und Kunden auf den Bahnsteigen einen Abstand von 2 Metern zu ihren Nachbarn einhalten, um die Verbreitung des Virus zu verhindern.

Die Züge untersucht

Eine gründliche Reinigung in erhöhter Häufigkeit wird für die Bereiche der Züge ausgeführt, die am meisten von den Fahrgästen berührt werden, wie beispielsweise Handläufe, Türöffnungsknöpfe, Griffe und Toilettenbereiche. Die Trieb- und Passagierwagen der CFL werden regelmäßig einer Komplettreinigung unterzogen.

Die Fahrerkabinen werden mindestens einmal täglich in der CFL-Zentralwerkstatt vollständig desinfiziert. Darüber hinaus hat jeder Lokführer die Möglichkeit, seinerseits persönlich den Führerstand bei Dienstantritt zu desinfizieren, dank (hydroalkoholischer) Desinfektionslösungen und bereitgestellter Reinigungstücher.

Außerdem werden Züge, die einen offiziellen Träger von COVID-19 befördert haben, systematisch desinfiziert.

Flex, immer für Sie da

Es wird dringend empfohlen, zu Hause zu bleiben und unnötige Reisen zu vermeiden.

Bei Bedarf und um Ihre Mobilität zu gewährleisten, steht Ihnen jedoch der Flex-Carsharing-Dienst weiterhin zur Verfügung. Um seinen Service zu gewährleisten, führt das Flex-Team eine verstärkte Reinigung seines Fuhrparks durch. Es liegt auch in der Verantwortung jedes Einzelnen, individuelle Hygienemaßnahmen gemäß den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums zu ergreifen. Um ein Flex-Fahrzeug zu buchen, rufen Sie die Flex-App auf, die für iOS oder Android verfügbar ist. Für weitere Unterstützung oder Informationen steht Ihnen das Team des Flex-Servicecenter unter (+352) 2883 3882 zur Verfügung.

Auch in den Bussen …

Auch die Busse der CFL fahren den ganzen Tag lang. Um die gesunde Ankunft ihrer Fahrer und Kunden zu gewährleisten, und im Hinblick auf die Empfehlungen des Gesundheitsministeriums, unterliegen die Busse ebenfalls Maßnahmen.

Mit einer 79 Fahrzeuge zählenden Bus-Flotte wird jeder Bus gründlich einmal pro Woche gereinigt. Eine Desinfektionslösung wird im Fahrzeuginneren versprüht.

Die am häufigsten berührten Stellen, wie die Türöffnungsknöpfe und Haltegriffe, werden kontinuierlich gereinigt, montags bis freitags.

Die Armaturenbretter werden ebenfalls gesäubert. Die Fahrer verfügen dazu über Handschuhe und Desinfektionsmittel.

Um den Fahrer herum wurde ein Sicherheitsabstand eingerichtet, so dass die erste Sitzreihe nicht besetzt ist.

Die Fahrgäste werden gebeten, den Bus durch die Tür(en) am Heck des Busses zu betreten und zu verlassen.

Sowohl bei Zügen als auch bei Bussen wird empfohlen, einen Abstand von 2 Metern zum Sitznachbarn einzuhalten, um das Risiko einer Verbreitung des Virus zu vermeiden.

Angepasste Einkaufsprozeduren

Reisende sind eingeladen, ihre Zahlungen per Kreditkarte zu tätigen.

Der Kauf von nationalen Fahrkarten in der 1. Klasse ist möglich:

  • über die App CFL Mobile
  • an den Fahrkartenautomaten

Der Erwerb von Jahresabonnements, Seniorenkarten oder monatlichen Kurzstreckenabonnements der 1. Klasse ist über das Call Center möglich, erreichbar unter (+352) 2489 2489.

Die Situation wird regelmäßig neu ausgewertet und die Maßnahmen werden entsprechend angepasst.

Bitte erkundigen Sie sich vor Ihrer Abreise!

Für grenzüberschreitende Reisen besuchen Sie bitte www.gouvernement.lu.

Für weitere Informationen im Zusammenhang mit COVID-19 konsultieren Sie bitte die Websites der luxemburgischen Regierung www.covid19.lu, des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) www.ecdc.eu oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO) www.who.int. Eine Telefon-Hotline ist ebenfalls unter 8002 80 80 80 erreichbar.

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