Die Einweihung des Mobilitätsknotenpunkts in Howald am Mittwoch, dem 7. Oktober 2026, bildet den Höhepunkt von rund zehn Jahren Arbeit der CFL, um den Standort zu einem Musterbeispiel der nationalen Mobilität zu machen. Und zu einem zusätzlichen Vorteil für die Fahrgäste des öffentlichen Nahverkehrs.

Zug, Tram, Bus, Auto, Fahrrad: In Howald treffen alle Formen der Mobilität aufeinander. Vor Ort ergänzt der Mobilitätsknotenpunkt die multimodale Infrastruktur, die in den letzten Jahren von den CFL ausgebaut wurde. Die Installation der Rolltreppen, über die wir Ihnen diesen Sommer berichtet haben, bildete einer der letzten Schritt der umfassenden Umgestaltung des Standorts.

Howald: Wenn Mobilität neu erfunden wird

„Anfangs gab es dort noch nicht einmal einen Halt“, erinnert sich der Generaldirektor der CFL, Marc Wengler. „Howald ist heute zu einem echten Musterbeispiel für die Mobilität der Zukunft geworden, und mit einem solchen Mobilitätsknotenpunkt ist die Mobilität der Zukunft bereits heute Realität. “

Komfort, Barrierefreiheit und Multimodalität im Dienste der Kunden

Zwei mit Vordächern überdachte Bahnsteige, temperierte Wartebereiche, komfortable und barrierefreie Empfangseinrichtungen sowie eine ideale Konfiguration für die Kombination verschiedener Verkehrsmittel … Dieses Bauvorhaben von beispiellosem Ausmaß wurde bis ins kleinste Detail durchdacht.

Man muss sagen, dass der Bedarf vor Ort groß ist, was auf die Entwicklung der benachbarten Wohn- und Geschäftsviertel in Howald, im Ban de Gasperich und in der Cloche d’Or zurückzuführen ist. Täglich nutzen rund 3.000 Kundinnen und Kunden den Halt Howald, und die Infrastruktur wurde so ausgelegt, dass sie täglich bis zu 10.000 Fahrgäste aufnehmen kann.

„Wir sind sehr stolz darauf, moderne, funktionale und barrierefreie Einrichtungen anbieten zu können. Dieses Großprojekt konnte dank des Engagements und der Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure umgesetzt werden, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgten: Unseren Kunden den bestmöglichen Service zu bieten“, fasst David, Mitglied des Projektmanagementteams, zusammen.

Mehr Kundinnen und Kunden willkommen heißen, die Zuverlässigkeit verbesssern

Der Bahnhaltepunkt Howald wird im Durchschnitt von vier Zügen pro Stunde (in beide Richtungen) auf der Strecke Luxemburg – Esch/Alzette – Rodange sowie von zwei Zügen pro Stunde (in beide Richtungen) auf der Sillon-Lorrain-Verbindung bedient.

Die vor Ort durchgeführten Arbeiten sind Teil des umfassenden Programms zur Modernisierung und Erweiterung der Eisenbahninfrastruktur, das von den CFL umgesetzt wird. Dieses konzentriert sich insbesondere auf den Süden des Landes, wo die Nachfrage der in Luxemburg lebenden Kundschaft sowie der Grenzgängerinnen und Grenzgänger kontinuierlich wächst.

Mit der bereits abgeschlossenen Erweiterung des Bahnhofs Luxemburg, der Inbetriebnahme des Mobilitätsknotenpunkts Howald und der Eröffnung der zusätzlichen Strecke Luxemburg – Bettembourg im September 2027 werden die CFL die Verbindungen nach Esch/Alzette und Rodange einerseits und in den Lothringer Korridor (Thionville, Metz) andererseits getrennt betreiben. Für die Fahrgäste bedeutet dies mehr Züge, längere Züge und die Aussicht auf eine verbesserte Pünktlichkeit, da Verzögerungen von einer Linie auf die andere nicht mehr übertragen werden.

Schritt für Schritt führen die von den CFL durchgeführten umfangreichen Bauarbeiten – insbesondere während der Sommermonate – somit zu konkreten Vorteilen für die Fahrgäste. Dies ist bereits heute in Howald der Fall und wird ab dem nächsten Jahr auch auf der neuen Strecke Luxemburg – Bettembourg gelten.