Die Gleichstellung in Unternehmen vorantreiben – ein Marathon, den man im Team läuft

Wachstum, Effizienz und der Gewinn von neuen Talenten. Um diese Herausforderungen zu meistern, muss die Eisenbahnbranche insbesondere mehr Frauen einstellen. Eine Notwendigkeit, der sich die CFL seit 2021 durch die Unterzeichnung der europäischen Vereinbarung „Women in Rail“ angenommen haben.

„Unser Einsatz für mehr Geschlechtervielfalt und berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern steht im Einklang mit unserer Unternehmensstrategie, zu deren Zielen es gehört, die für die Zukunft unserer Gruppe notwendige Denkweise und Unternehmenskultur zu entwickeln“, erklärt Yves Baden, Personalleiter bei den CFL.

Der seit 2023 umgesetzte Aktionsplan „Women@CFL“ passt die Grundsätze der europäischen Vereinbarung an die lokalen Gegebenheiten an. „Wir befinden uns inmitten eines Marathon, der von greifbaren Ergebnissen geprägt ist, wie beispielsweise der schrittweisen Steigerung des Frauenanteils bei den CFL von 12 % unserer Belegschaft im Jahr 2016 auf 16 % im Jahr 2026. Das kollektive Bewusstsein für die Notwendigkeit von Vielfalt im Unternehmen ist ebenfalls ein positives Signal und eine Folge unseres Aktionsplans, von dem übrigens sowohl Frauen als auch Männer im Unternehmen in hohem Maße profitieren.“

Ausbildung von Personalverantwortlichen, inklusive Redaktionsrichtlinien, Sensibilisierungskampagnen gegen Belästigung und Diskriminierung, Anpassung der persönlichen Sicherheitsausrüstung, Verbesserung der sanitären Einrichtungen … die CFL lassen ihren Worten Taten folgen.

„Unser Ansatz basiert auf einer Überzeugung: Die Stärke eines Kollektivs hängt von der Vielfalt der Talente ab“, fügt Jennifer Moreau, Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen und Männern bei der CFL, hinzu. „Wir ergreifen Maßnahmen in konkreten Bereichen und bei Aspekten, die langfristig Früchte tragen werden, wie beispielsweise die Unternehmenskultur oder die Veränderung bestimmter Verhaltensweisen.“

Eine Plattform für das Ökosystem der Unternehmen

Neben dem Erfahrungsaustausch mit ihren europäischen Kollegen wollen die CFL als Katalysator für neue Impulse in luxemburgischen Unternehmen fungieren. Der erste „Empow(her)ing Journey Summit“, der am 5. März 2026 stattfand, wurde in diesem Sinne konzipiert und brachte 300 Akteure und Akteurinnen aus der Berufswelt zusammen.

„Wenn wir in dieser Frage glaubwürdig sein wollen, insbesondere gegenüber jungen Menschen, müssen wir auch eine Plattform bieten, damit sich das Ökosystem der unternehmen weiterentwickeln kann, indem es sich gegenseitig von bewährten Praktiken und lokalem sowie internationalem Fachwissen inspirieren lässt“, fügt Yves Baden hinzu und gibt bereits jetzt einen Termin für 2028 bekannt.

Ein zweiter „Summit“ ist geplant
Die positiven Rückmeldungen nach dem ersten Empow(her)ing Journey Summit haben die CFL dazu veranlasst, eine zweite Ausgabe dieses Formats im Zweijahresrhythmus zu organisieren. Der Termin ist der 8. März 2028. Bis dahin können Sie die Veranstaltung noch einmal nacherleben und inspirierende Erfahrungsberichte auf dem YouTube-Kanal der CFL ansehen.

Indem die CFL die Bedeutung ihrer Aufgaben über die Arbeitgebermarke „Missions that rock!“ und die Initiative „Empow(her)ing Journey“ hervorheben, wenden sie sich an einen Teil des Arbeitsmarktes, der nicht unbedingt an den Eisenbahnsektor gedacht hätte, und betonen gleichzeitig die Bedeutung des Kollektivs. Das Unternehmen wurde zudem gerade von Randstad anhand verschiedener Kriterien – darunter die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, das Arbeitsklima sowie Fairness – als „attraktivster Arbeitgeber“ des Landes ausgezeichnet.

„Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und des Wandels der Berufe im Eisenbahnwesen ist die Erweiterung des Rekrutierungspools eine strategische Herausforderung, um die Zukunft unserer Gruppe zu sichern und den Erwartungen unserer Kunden langfristig gerecht zu werden“, betont Yves Baden.

Den Sektor auf europäischer Ebene feminisieren
Die am 5. November 2021 im Rahmen des Europäischen Jahres der Eisenbahn unterzeichnete Vereinbarung „Women in Rail“ zwischen der CER (Community of European Railway and Infrastructure Companies), die die europäischen Eisenbahnunternehmen vertritt, und der ETF (European Transport Workers' Federation), die die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des Sektors vertritt, ist sowohl hinsichtlich ihrer Tragweite als auch ihres verbindlichen Charakters von historischer Bedeutung. Die Unterzeichner verpflichten sich, den Sektor zu feminisieren, indem sie verschiedene Aspekte der Arbeitsbedingungen angehen, wie beispielsweise die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben, die berufliche Entwicklung, Lohngleichheit, das Arbeitsumfeld sowie die Prävention von sexueller Belästigung und Sexismus.

Weitere Artikel, die Ihnen gefallen könnten