Wenn Baumaschinen statt Zügen auf den Schienen unterwegs sind, rückt ein anderer Teil der CFL besonders in den Vordergrund: die Busse – und vor allem jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Kundinnen und Kunden auch während Bauarbeiten zuverlässig an ihr Ziel bringen.
„Wer Baustelle sagt, sagt Schienenersatzverkehr – und damit zwangsläufig Busse“, erklärt Alex. Gemeinsam mit seinem Team koordiniert er bei der CFL den Schienenersatzverkehr.
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„Wenn an einer Bahnstrecke gearbeitet wird, reicht es nicht aus, einfach ein paar zusätzliche Busse einzusetzen“, sagt Alex. Schienenersatzverkehr sei eine eigene Disziplin mit ganz besonderen Anforderungen.

Ein dreiteiliger Zug bietet Platz für knapp 300 Reisende – das entspricht dem Sitzplatzangebot von rund sechs 15-Meter-Bussen. Doch die Herausforderung geht weit darüber hinaus: Ersatzbusse müssen große Fahrgastmengen transportieren, auf die Fahrpläne der noch fahrenden Züge abgestimmt sein und dabei Straßenverkehr, Baustellen sowie wechselnde Reisegewohnheiten berücksichtigen.
Damit Schienenersatzverkehr funktioniert, braucht es zunächst ausreichend verfügbare Busse. Diese stehen vor allem während der Schulferien zur Verfügung, da sie dann nicht für den Schülertransport benötigt werden.
Mindestens genauso wichtig sind jedoch vorausschauende Planung, enge Abstimmung mit Partnern und ein hohes Maß an Flexibilität. Denn Busse zu bestellen allein genügt nicht. Es braucht genügend Kapazitäten, zusätzliches Fahrpersonal, die Zusammenarbeit mit Gemeinden und Verkehrspartnern sowie eine gute Abstimmung mit dem öffentlichen Busnetz, damit CFL-Ersatzbusse und RGTR-Linien sich sinnvoll ergänzen.
„Unsere Lösung muss vielen Bedürfnissen gleichzeitig gerecht werden“, betont Alex. Hinter den Kulissen gilt es, Fahrgastströme, Straßenkapazitäten, Umsteigezeiten und Baustellenlogistik miteinander in Einklang zu bringen.
Erfahrung und Kundenfeedback
Zuhören, verstehen und besser werden – dieser Ansatz spielt auch im Busbereich eine zentrale Rolle. „Kundenbedürfnisse verändern sich ständig. Deshalb ist es wichtig, Rückmeldungen ernst zu nehmen und in die Planung einzubeziehen“, erklärt Alex.
So zeigte die Analyse des ersten Tages des Schienenersatzverkehrs im Sommer 2025, dass viele Reisende früher unterwegs waren als erwartet. Während einige Busse noch Platz hatten, fehlten bei anderen Sitzplätzen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse wurden direkt genutzt: In diesem Sommer stehen bereits früher zusätzliche Busse bereit.
Im Sommer 2026 wurden täglich rund 1.000 Busfahrten angeboten – ermöglicht durch den Einsatz von rund 200 Busfahrerinnen und Busfahrern. „Als CFL sind wir jederzeit auf der Suche nach der besten Lösung für unsere Kundinnen und Kunden. Vielleicht ist nicht alles perfekt, aber wir geben jeden Tag unser Bestes, um diesem Ziel möglichst nahe zu kommen.“



