Stillstand für Züge, Hochbetrieb auf den Gleisen  

Nicht nur der Osterhase war während der zweiwöchigen Schulpause aktiv. Auch die CFL und die von ihr beauftragten Subunternehmen gingen ihrer Arbeit nach, damit Kundinnen und Kunden sowie das CFL-Personal weiterhin sicher auf den Gleisen unterwegs sein können.

Gleise – also Schienen samt Schwellen und Befestigungen – sowie der Schotteruntergrund, auf dem sie verlegt sind, müssen in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Grund hierfür sind Alters- und Abnutzungserscheinungen, etwa an Schienen und Schwellen. Zur Erinnerung: Jeden Tag fahren mehr als 1.000 Züge auf dem luxemburgischen Schienennetz.

Knapp 16 Kilometer Schienen sowie rund 13.000 Schwellen wurden beispielsweise zwischen Bettemburg und Scheuerbusch verlegt. Mit dem Einsatz eines halben Kilometer langen Gleiserneuerungszugs wurde die zweiwöchige Unterbrechung des Zugverkehrs zeitlich optimal genutzt.

Hoch hinaus ging es bei den Wartungsarbeiten auf den Viadukten Pulvermühle und Niedergrünewald. Auch hier wurden Gleise erneuert, nachdem diese bereits über 20 Jahre zahlreiche Züge sicher an ihr Ziel gebracht hatten.

Auch zwischen Lorentzweiler und Lintgen wurden die Gleise auf einer Länge von knapp zwei Kilometern vollständig erneuert. Diese Arbeiten erfolgten ebenfalls ohne den Einsatz eines Gleisumbauzugs, da Arbeiten zur Beseitigung des Bahnübergangs PN13 in Dommeldingen die Anfahrt eines solchen Spezialzugs nicht ermöglichten.

Wartungsarbeiten fanden darüber hinaus auf der Strecke zwischen Luxemburg und Arlon statt. In der belgisch-luxemburgischen Grenzregion wurden zahlreiche Schwellen ersetzt sowie der Schotteruntergrund stabilisiert, auf dem die Gleise aufliegen. Gleichzeitig wurden Weichen gewartet und Hecken zurückgeschnitten, damit diese den Zugverkehr auch in Zukunft nicht behindern.

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