Ein arbeitsreiches Jahr für die Mobilität von heute und morgen

Nachdem im vorigen Jahr an 254 Tagen am Schienennetz gearbeitet wurde, setzt sich die CFL auch heuer für mehr Sicherheit, Komfort und Zuverlässigkeit ein.

Wie in den vergangenen Jahren wählt die CFL-Zeitspannen aus, in denen weniger Menschen Zug fahren und somit von den Bauarbeiten betroffen sind. Ein Großteil der Wartungs-, Aus- und Umbauarbeiten findet in den Schulferien oder an den Wochenenden statt, wo zudem die nötigen Busse für den Schienenersatzverkehr verfügbar sind.

Wann ist meine Reise von den CFL-Bauarbeiten betroffen?

Mit nur wenigen Klicks können Sie mit dem interaktiven Baustellenkalender auf der CFL-Webseite herausfinden, wann Sie auf Ihrer Zugstrecke von den CFL-Bauarbeiten betroffen sind. Informationen zu möglichen Alternativen finden Sie auf cfl.lu oder der CFL mobile App.

Der Interaktive Baustellenkalender der CFL

30 Kilometer neue Gleise für ein modernes Schienennetz

2026 werden beeindruckende 30 km neue Gleise, 50.000 Schwellen und 50.000 Tonnen Schotter auf unterschiedlichen Strecken verbaut. Lesen Sie auch: Technik und Know-how sorgen für neue Gleise

Endspurt für die Umsteigeplattform Howald

Im Laufe von 2026 enden die Arbeiten in Howald wie geplant. Bereits im März werden Kunden und Kundinnen in Howald zwei Bahnsteige zur Verfügung stehen. Mit vier statt zwei Gleisen kann der Zugverkehr zwischen Howald und Luxemburg-Stadt zudem flexibler und somit zuverlässiger gestaltet werden.

Durch die modernen Rolltreppen werden Bahnsteig und Tramhaltestelle bequem miteinander verbunden.

Vollgas auf der Neubaustrecke zwischen Luxemburg und Bettemburg

Nach ersten Gleisen, die bereits im Herbst 2025 zwischen Howald und der beeindruckenden OA14-Bow-String-Brücke verlegt wurden, wird der Gleisbau auf der neuen Zugstrecke zwischen Luxemburg und Bettemburg fortgesetzt. 2026 wird ebenfalls die notwendige Signal- und Telekommunikationstechnik verlegt. Geplant ist auch das Aufhängen der für die Energieversorgung nötigen Oberleitungen.

Bettemburg: Der zweitgrößte Bahnhof im Wandel

Damit die Neubaustrecke in Betrieb gehen kann, muss diese sowohl in Luxemburg als auch in Bettemburg angebunden werden. Nördlich des Bahnhofs Bettemburg laufen vor allem im Sommer die Vorbereitungsarbeiten zum Anschluss der neuen Strecke auf Hochtouren. Lesen Sie auch: Schicht für Schicht zur neuen Zugstrecke

Um den Betrieb im Bahnhof Bettemburg effizienter zu gestalten, ist zusätzlich der Bau eines weiteren Überwerfungsbauwerks („saut-de-mouton“) geplant. Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass Züge zwischen Volmerange-les-Mines und Bettemburg nicht in Bettemburg auf Frachtzüge des in der Nähe gelegenen multimodalen Umschlagplatzes treffen. In diesem Sinne sind erste Arbeiten (Fundamentarbeiten) für den Bau eines weiteren Überwerfungsbauwerks geplant.

Zur Erinnerung: Die zusätzliche Eisenbahnstrecke ist von strategischer Bedeutung, um den am stärksten frequentierten Schienenabschnitt (Bettemburg <-> Luxemburg) Luxemburgs zu entlasten.

Überwerfungsbauwerk… Gesundheit.
Hinter dem Wort verbirgt sich die Bezeichnung für ein Bauwerk (Tunnel, Brücke, …), das es ermöglicht, die Verkehrsflüsse zweier Strecken auf unterschiedlichen Ebenen voneinander zu trennen.

Eines der bekanntester Überwerfungsbauwerke Luxemburg ist jenes mit dem die Neubaustrecke nördlich von Bettemburg die bestehende Strecke zwischen Bettemburg und Luxemburg in der Höhe kreuzt.

Die Umsteigeplattform in Ettelbrück nimmt immer weiter Form an

Nachdem der Bahnhof Ettelbrück in den vergangenen Jahren um- und ausgebaut werden konnte, werden 2026 in den Unterführungen letzte Handgriffe angelegt.Gleichzeitig verfolgt die Straßenverwaltung die unterirdische Verlegung des Straßenverkehrs, damit nach Abschluss dieser Arbeiten mit dem Bau des neuen Bahnhofsgebäudes, Parkhauses und der Jugendherberge begonnen werden kann.

Weniger Bahnübergänge, mehr Sicherheit

Weil ein beseitigter Bahnübergang der sicherste Bahnübergang ist, verfolgt die CFL weiter die Arbeiten zur Beseitigung dieser potenziell gefährlichen Kreuzungspunkte zwischen Schienen- und Straßenverkehr.

2026 wird die CFL an der Abschaffung von drei Bahnübergängen arbeiten – in Dommeldingen (PN13, seit Juni 2025 geschlossen), in Milbech (PN59, das Ende der Arbeiten ist für Juli 2026 geplant) sowie in Colmar-Usines (PN118a). Lesen Sie auch: In Millbech: Verschiebung erfolgreich – Abschied des PN59 in Kürze

Im Schnitt beseitigt die CFL jedes Jahr ein bis zwei Bahnübergänge.

Umsteigen leicht gemacht: Die CFL baut ihre Parkmöglichkeiten weiter aus

Auch dieses Jahr sollen weitere Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe der Bahnhöfe entstehen. In Wecker wird so z. B. weiter am P+R-Projekt gearbeitet. Gute Neuigkeiten gibt es ebenfalls für Nutzer und Nutzerinnen des P+R in Belval-Université: 2026 werden die durch den Brand entstandenen Schäden beseitigt.

Lesen Sie auch: Zwei neue P+R-Anlagen in Troisvierges und Colmar-Berg

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