Die Elektrifizierung der 83 CFL-Busse schreitet zügig voran. Nach der Einführung von 12 Elektrobussen im Jahr 2025 werden in diesem Jahr weitere 12 Fahrzeuge in die Flotte aufgenommen. Ein wichtiger Meilenstein in einem Wandel, der 2019 mit den ersten beiden Bussen begann und bis 2030 zur vollständigen Elektrifizierung der Flotte führen soll, begleitet von neuen Lade-, Park- und Wartungsinfrastrukturen.
Ein Elektrobus besteht nicht nur aus einer Batterie. Hinter jeder Fahrt verbirgt sich eine präzise Organisation, die Planung, intelligentes Laden, geeignete Infrastruktur und digitale Tools miteinander verbindet. Während die Kundinnen und Kunden bereits von 14 leiseren, komfortableren und saubereren Bussen profitieren, optimieren die Teams kontinuierlich die Planung und den Einsatz der Fahrzeuge der neuen Generation.
„In Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten haben wir unsere Software für die Personal- und Busplanung so angepasst, dass alles perfekt aufeinander abgestimmt ist“, erklärt Jeff Van Der Weken, Leiter des Busbetriebs bei den CFL. „Die Herausforderung besteht darin, verschiedene Systeme so miteinander zu vernetzen, dass sie ein gemeinsames Ziel verfolgen: den Kunden einen qualitativen Service zu bieten wenn dieser gebraucht wird.“





Wenn ein Bus an eine Ladestation angeschlossen ist, analysiert die Software den Energiebedarf für die nächste Fahrt und plant den Ladevorgang so, dass der günstigste Stromtarif genutzt werden kann.
„Smart Charging für Busse funktioniert ähnlich wie bei Privatfahrzeugen: Das Laden erfolgt je nach Strompreis zum günstigsten Zeitpunkt“, fügt Jeff Van Der Weken hinzu. „Außerdem achten wir darauf, die Lebensdauer der Batterie so weit wie möglich zu verlängern. Dazu vermeiden wir so weit wie möglich das Laden mit maximaler Leistung und beschränken den Einsatz des Stromabnehmers, der zwar ein schnelleres Laden ermöglicht, dessen höhere Leistung die Batterie jedoch stärker beansprucht – ähnlich wie bei Schnellladegeräten für Autos. »
Parallel zur Einführung der neuen Busse plant die CFL den Bau einer neuen Halle und einer neuen Werkstatt am Hauptsitz des Busdienstes in Bonnevoie sowie dezentrale Ladeanlagen in Echternach und Mertert-Wasserbillig.
Modernste Sicherheitsvorrichtungen, Fahrkomfort … Elektrobusse bieten zahlreiche Vorteile für die Fahrgäste, aber auch für diejenigen, die sie sicher ans Ziel bringen.
„Unsere Kollegen haben bereits viele Kilometer mit unseren neuen Bussen zurückgelegt und bestätigen uns, dass der Fahrerplatz sehr gut durchdacht ist, ähnlich wie das Cockpit eines Flugzeugs. Die Zufriedenheit lässt sich auch durch das elektrische Fahrverhalten selbst erklären, das sowohl hinsichtlich der Geräuschentwicklung als auch der verfügbaren Leistung deutlich angenehmer ist als bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor“, fügt Christophe Ronkar, Leiter der Abteilung Busflotte bei den CFL, hinzu.





Diese Busse, die für eine Lebensdauer von 8 Jahren bei einer Laufleistung von 90.000 km pro Jahr ausgelegt sind, bieten erhebliche Effizienzgewinne, da sie die bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor typischen Wärmeverluste vermeiden und beim Bremsen Energie zurückgewinnen.
Mit der Auslieferung der nächsten Busse werden zudem die neuesten technologischen Entwicklungen im Bereich der Batterien zum Tragen kommen, die eine höhere Kapazität und Reichweite bieten. Für den Sommer 2026 sind 12 Mercedes eCitaro vorgesehen (6 mit einer Länge von 12 Metern und 6 mit einer Länge von 18 Metern). Für Anfang 2027 sind 14 Volvo geplant (4 mit einer Länge von 18 Metern und 10 mit einer Länge von 15 Metern).
„Es handelt sich um erhebliche Investitionen in den Fahrzeugpark, vor allem aber um eine Investition in die moderne, nachhaltige und inklusive Mobilität, für die sich die CFL einsetzt“, betont Christophe Ronkar.