Der Standort des ehemaligen Bahnübergangs in Dommeldange wird derzeit umgestaltet, um Fußgängern und Radfahrern eine neue Unterführung zu bieten, die Komfort und Sicherheit vereint.
Die Pfingstferien 2026 wurden von den Teams der CFL und ihren Auftragnehmern genutzt, um ein 15 Meter langes, 5,5 Meter breites und 4,5 Meter hohes Bauwerk zu „verschieben“. Vier Wochen lang war die 400 Tonnen schwere Konstruktion auf dem Gelände neben ihrem endgültigen Standort vorgefertigt worden.
„Diese Methode ermöglicht es, die Unterbrechung des Bahnverkehrs auf die für das Verschieben erforderliche Zeit zu beschränken und somit die Auswirkungen der Bauarbeiten auf den Service für unsere Kunden zu minimieren“, erklärt Tim Hoscheit, Projektleiter in der Abteilung Infrastrukturprojekte der CFL.



„Wir haben bei den Erdarbeiten auf dem Gelände, auf dem der Tunnel verschoben wurde, 1.800 Kubikmeter Erde abgetragen. Außerdem wurde eine Schutzwand aus Spundbohlen errichtet, um einem möglichen Hochwasser der nahegelegenen Alzette vorzubeugen“, erklärt Tim. Am Tag der Verschiebung war das spezialisierte Dienstleistungsunternehmen bereits in den frühen Morgenstunden vor Ort, und die Arbeiten waren bis zum späten Vormittag abgeschlossen. Ein gemeinsamer Erfolg, der es den CFL ermöglichte, die Strecke für die Züge – und damit für die Kundinnen und Kunden – planmäßig am Montag, dem 1. Juni 2026, wieder freizugeben.
Das unterirdische Bauwerk wird die beiden Teile der Ortschaft miteinander verbinden. Es ist für Fußgänger und Radfahrer über Zugangsrampen erreichbar und dank der Aufzüge, die bis zur für das Frühjahr 2027 geplanten Inbetriebnahme installiert werden, auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.